Ich bin Sängerin mit einem vielseitigen Hintergrund.

Als Solistin genieße ich es, vor Publikum zu stehen. Wenn ich die Energie der Chorsänger im Rücken spüre, wird mein Singen vorn ganz leicht. Ein Beispiel, bei dem mir das besonders bewusst wurde, ist ein Konzert mit dem Dettinger Te Deum von Händel. Der kraftvolle Gesang der Herren des Chores hat mich als Sängerin beflügelt. Die Sopranstimme schwebte wie von selbst durch den Raum: "To Thee all angels cry aloud". Ein Kollege hat die Szene in der Probe mit dem Handy eingefangen.

Als Chor- und Ensemblesängerin liebe ich es, Teil eines großen Ganzen zu sein. Ich finde es erhebend mit anderen gemeinsam etwas zu erschaffen, ein kompositorisches Kunstwerk aus der Vergangenheit zum Klingen zu bringen. Dass wir heute erleben können, was Bach 1725 oder Monteverdi 1610 komponiert haben, ist doch unglaublich, oder?! Gibt es etwas Vergleichbares auf der Welt? Und Chorsingen ist wirlich toll. Die Einzelstimme ist nicht mehr so wichtig und gleichzeitig ist jede einzelne Stimme wichtig. Jede trägt ihren Teil mit den jeweils eigenen Möglichkeiten bei. Man verschmilzt mit den anderen, man atmet gemeinsam, man spricht gemeinsam. Wer noch nie Chor gesungen hat: probier es aus, es lohnt sich!

Ganze sieben Jahre arbeitete ich beim SWR Vokalensemble als freie Mitarbeiterin. Dort war ich jedes Jahr bis zu vier Monate beschäftigt.

Gleich drei rote Fäden ziehen sich seit meiner Kindheit durch mein Leben:

  • Singen - Chorsingen
  • Klavierspielen - Begleiten
  • Unterrichten

 

Die Bio für's Programmheft

Ute Engelke ist Spezialistin für Barockgesang. Am meisten begeistert sie daran das Zusammenspiel lebensfroher Koloraturen und gefühlvoller Linien.

Die Sängerin hat sorbische Wurzeln in der Oberlausitz. Sie wuchs singend und Klavier spielend in Bautzen auf. Ihr liebstes Ritual als Kind: Vor dem Einschlafen das komplette Repertoire des Kinderchores zu singen. Trotzdem entschloss sie sich erst nach einer Ausbildung zur Industriekauffrau, die Musik zum Beruf zu machen.

Ute Engelke studierte Kirchenmusik an der UDK Berlin, Gesang bei Adele Stolte und Orgel bei Leo van Doeselaar. Ihr Chorleitungsprofessor Uwe Gronostay gab ihr - begeistert von ihrer Stimme und Musikalität - den Impuls, Barockgesang zu studieren. Das Studium am Sweelinck Conservatorium Amsterdam bei Peter Kooij war eine entscheidende Station in Engelkes Werdegang. Später wurden Charlotte Lehmann und Sibylla Rubens wichtige Lehrerinnen für sie.

Die Erfolge ihrer solistischen Arbeit sind durch CD-Produktionen dokumentiert. Darunter Weihnachtskantaten von G.H. Stöltzel zusammen mit Klaus Mertens; Weihnachten in der Marktkirche Hannover mit Musik von Bach, Praetorius und Monteverdi; eine Produktion des NDR mit Musik von Komponistinnen um 1800 für Sopran und Harfe; eine CD-Reihe mit frühmittelalterlicher Musik aus den Lüneburger Frauenklöstern.

Ute Engelke ist Gesangspädagogin mit Leib und Seele und seit 2023 Systemische Beraterin.

Sie ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen und in der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen.

In Anerkennung ihrer außerordentlichen Verdienste um die Kirchenmusik wurde Ute Engelke im Jahr 2004 der Kirchenmusikpreis des Stadtkirchenverbandes Hannover verliehen.

 


Was ich noch anbiete

⇒ Ute Engelke - Gesangspädagogin
Ich gebe Gesangsunterricht in Hannover.

⇒ Ute Engelke - Systemische Beratung und Energiearbeit
Ich bin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen – DGfS